Entwicklung

Die GBS Elektronik GmbH konstruiert und entwickelt seit über 25 Jahren Geräte und Anlagen auf dem Gebiet der Nuklearmesstechnik und Hochspannungspulstechnik. Ein weiterer Bereich betrifft die Entwicklung von elektronischen Geräten und Anlagen nach Vorgaben unserer Kunden. Unsere Entwicklungsarbeit lässt sich in folgende Aufgabenbereiche untergliedern:

  • Entwicklung von elektronischen und elektrischen Geräten und Anlagen
  • Entwicklung von Baugruppen
  • Entwicklung von Soft- und Firmware
  • Layouterstellung nach Ihren Stromlaufplänen
  • Erstellung vollständiger Produktionsunterlagen aus den vereinfachten Unterlagen und Skizzen unserer Auftraggeber
  • Einfahren und Betreuung des Fertigungsprozesses
  • Modifizierung und Nachrüstung von Geräten und Anlagen
  • Prüfung und Weiterentwicklung der von uns entwickelten Produkte

 
Um das Potential der Technik bei höchstmöglichem Komfort auszunutzen, entwickeln wir speziell angepasste Anwendungen und Softwarekomponenten zur Steuerung von Geräten, wie beispielsweise für die unsere MCA527-Familie. Dazu zählen die Ansteuerungsprogramme für Mikrocontroller, Firmware-Programmierung und Hardware-Konfiguration sowie Anwendungen für die Verarbeitung und Analyse der gesammelten Daten. Unsere Software unterstützt alle gängigen Betriebssysteme

Detektor512 und Detektor3000 als Beispiel

Der Detektor512 ist ein modulares Messsystem zum Messen von Röntgenstrahlung auf maximal 512 Kanälen. Im Kern besteht er aus einer Steuereinheit und bis zu acht Messkarten.

An jede Messkarte können vier Detektormodule angeschlossen werden welche jeweils aus dem strahlungsempfindlichen Detektor mit 16 Pixeln und 16 Vorverstärker bestehen.

Der Anschluss an den Steuercomputer erfolgt über eine USB2.0-Schnittstelle. Die Bedienung des Messsystems erfolgt mit dem Computer.

Es ist ein maximaler Speicherausbau des Messsystems auf bis zu 4GB möglich. Je Kanal wird eine Abtastrate von maximal 1MS/s erreicht, die Auflösung beträgt stets 12bit.

Der Detektor3000 misst auf 3000 Kanälen und verfügt über einen wesentlich größeren Arbeitsspeicher; Abtastrate und Auflösung sind Äquivalent zum Detektor512. Das System ist beliebig erweiterbar, auch der Arbeitsspeicher kann unbegrenzt ausgeweitet werden.

Anwendung finden die Detektoren dort, wo uneinsehbare  Bereiche und extrem schnelle Vorgänge visualisiert werden müssen. So ermöglichen sie zum Beispiel, die Vermischung von Stoffen in einer Zentrifuge visuell darzustellen.

Referenzen der GBS Elektronik GmbH

Forschungszentrum Dresden-Rossendorf | TU Berlin | Universität Frankfurt | Gesellschaft für Schwerionenforschung, Darmstadt | Universität Augsburg | Institut für Oberflächenmodifizierung, Leipzig | Forschungszentrum Jülich | Europäische Kommission, Luxemburg | Institute for Reference Materials and Measurements, Geel, Belgien | Joint Research Centre Ispra, Italien | Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais, Brasilien | CNEA, Argentinien | National Accelerator Center, Kapstadt, Südafrika | Samsung, Süd Korea | University Sydney, Australien