Detektoren

Neutronendetektor ASRKB1U.08

Gerätegruppe: Neutronendetektor


Die Messung von Neutronen erfolgt indirekt. Man benötigt ein Detektormaterial, das einen möglichst hohen Einfangquerschnitt für Neutronen und gleichzeitig einen möglichst niedrigen Wirkungsquerschnitt für Gammastrahlung hat. Gemessen wird dann nicht das Neutron selbst, sondern die Energie der durch das Neutron ausgelösten Kernreaktion. Neben Bortrifluorid (BF3) ist Helium-3 (He-3) das am besten geeignetste Detektionsmaterial. Zur Messung ist ein blankes He-3-Zählrohr noch von recht wenig Nutzen. Man benötigt noch eine Hochspannungsversorgung, einen empfindlichen und vor allem störfesten Vorverstärker und einen Diskriminator, der die Zählpulse erzeugt. Weiterhin macht es Sinn, das Zählrohr noch mit einigen Zentimetern Polyäthylen als Moderator zu umgeben, damit schnelle Neutronen abgebremst werden und damit mit höherer Empfindlichkeit gemessen werden können.



Allgemeiner Aufbau Neutronendetektor ASRKB1U.08

  • Integriertes Helium-3 Zählrohr
  • Hochspannung
  • Empfindlicher Vorverstärker
  • Moderator
  • Diskriminator im integralem Design

Anwendungen

  • Strahlenschutzüberwachung
  • Nachweis von ungeladenen Teilchen in kerntechnischen Experimenten
  • Schulung / Ausbildung

Technische Daten ASRKB1U.08

Effektiver Wirkungsquerschnitt für thermische Neutronen    160 cm²

Effektiver Wirkungsquerschnitt für Spaltneutronen 70 cm²

Hintergrundzählrate ca. 0.5cps

max. Zählrate zumindest 20 kcps

Ausgangssignal TTL, Impedanz 120 Ohm, Pulsbreite ca. 7-17µs, kapazitiv gekoppelt

Spannungsversorgung 12V, 100mA max., 45mA typ.

Abmessungen 1270mm x 100mm x 130mm

Abmessungen Szintillator in mm 1050mm x 200mm x 50mm

Gewicht 16 kg

Arbeitstemperaturbereich  -20°C...+40°C

Abmessungen Zählrohr 21mm*1000mm

Vibrationen <5m/s² im Bereich 5-35 Hz


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Referenzen der GBS Elektronik GmbH

Forschungszentrum Dresden-Rossendorf | TU Berlin | Universität Frankfurt | Gesellschaft für Schwerionenforschung, Darmstadt | Universität Augsburg | Institut für Oberflächenmodifizierung, Leipzig | Forschungszentrum Jülich | Europäische Kommission, Luxemburg | Institute for Reference Materials and Measurements, Geel, Belgien | Joint Research Centre Ispra, Italien | Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais, Brasilien | CNEA, Argentinien | National Accelerator Center, Kapstadt, Südafrika | Samsung, Süd Korea | University Sydney, Australien