Hochempfindliche Neutronendetektoren
Die Messung von Neutronen erfolgt indirekt. Man benotigt ein Detektormaterial, das einen möglichst hohen Einfangquerschnitt für Neutronen und gleichzeitig einen möglichst niedrigen Wirkungsquerschnitt für Gammastrahlung hat. Gemessen wird dann nicht das Neutron selbst, sondern die Energie der durch das Neutron ausgelösten Kernreaktion. Neben Bortrifluorid (BF3) ist Helium-3 (He-3) das am besten geeigneteste, aber manchmal nicht leicht zu bekommende Detektionsmaterial.
Zur Messung ist ein blankes He-3-Zählrohr noch von recht wenig Nutzen. Man benötigt noch eine Hochspannungsversorgung, einen empfindlichen und vor allem störfesten Vorverstärker und einen Diskriminator, der die Zählpulse erzeugt. Weiterhin macht es Sinn, das Zählrohr noch mit einigen Zentimetern Polyäthylen als Moderator zu umgeben, damit schnelle Neutronen abgebremst werden und damit mit höherer Empfindlichkeit gemessen werden kann.
Technische Daten ASRKB1U.08
Neutronendetektor mit Helium-3 Zählrohr, Moderator, Hochspannung, Vorverstärker, Diskriminator im integralem Design
Effektiver Wirkungsquerschnitt für thermische Neutronen | 160 cm² |
Effektiver Wirkungsquerschnitt für Spaltneutronen | 70 cm² |
Hintergrundzählrate | ca. 0.5 cps |
max. Zählrate | zumindest 20 kcps |
Ausgangssignal | TTL, Impedanz 120 Ohm, Pulsbreite ca. 7-17µs, kapazitiv gekoppelt |
Spannungsversorgung | +12V, 100mA max., 45mA typ. |
Abmessungen | 127*10*13 cm |
Abmessungen Szintillator | 1050*200*50 mm |
Gewicht | 15 kg |
Arbeitstemperaturbereich | -20°C...+40°C |
Abmessungen Zählrohr | 21*1000mm, 7 atm Druck |
Vibrationen | <5m/s² im Bereich 5-35 Hz |

- Schema und Ausgangssignal


